Projekte AUSGEZEICHNET NACHHALTIG! Green Team: Arbeitsgruppe Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Museum Unternehmen: Deutscher Museumsbund e. V. Museen möchten ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft leisten, viele Einrichtungen stehen allerdings vor der Herausforderung, Nachhaltigkeit strukturiert und langfristig umzusetzen. Nach der Entwicklung eines Leitfadens und ökologischer Mindeststandards wurde deutlich: Es braucht mehr als Empfehlungen. Es braucht einen konkreten Handlungsrahmen, der Orientierung gibt und Fortschritte sichtbar macht. Mit „Ausgezeichnet nachhaltig!“ haben wir die erste bundesweite Nachhaltigkeitszertifizierung speziell für Museen entwickelt. Gemeinsam mit Museen, Nachhaltigkeitsexpert:innen und einer unabhängigen Prüforganisation entstand ein praxisnaher Kriterienkatalog, der Museen dabei unterstützt, Nachhaltigkeit systematisch zu verankern. So wird nachhaltiges Engagement sichtbar, vergleichbar und langfristig wirksam. Mehr über das Projekt WAS HAT DEN MUT GEGEBEN, ZU STARTEN? Der Mut kam aus der Überzeugung, dass Nachhaltigkeit dann erfolgreich wird, wenn sie Teil des Alltags und der Organisationskultur wird. Gemeinsam mit engagierten Museumsmitarbeiter:innen, Expert:innen und Pilotmuseen haben wir deshalb den Schritt gewagt, erstmals einen bundesweiten Nachhaltigkeitsstandard für Museen zu entwickeln. Dabei war uns wichtig, hohe Ansprüche mit der Realität unterschiedlicher Museen in Einklang zu bringen. DAS ERGEBNIS Zertifizierung: Entstanden ist eine bundesweite, museumsspezifische Nachhaltigkeitszertifizierung mit einem umfangreichen Kriterienkatalog aus Muss- und Soll-Kriterien. Standard: Der Standard umfasst neun Handlungsfelder und unterstützt Museen dabei, Nachhaltigkeit strategisch, ökologisch, sozial und wirtschaftlich in ihre Arbeitsprozesse zu integrieren. Pilotphase und Prüfung: Die Kriterien wurden gemeinsam mit Pilotmuseen erprobt und weiterentwickelt. Heute werden sie von der DEKRA unabhängig geprüft. DIE WIRKUNG „Ausgezeichnet nachhaltig!“ hilft Museen dabei, nachhaltiger zu wirtschaften, Energie zu sparen oder Nachhaltigkeit besser in ihren Arbeitsalltag zu integrieren. Der eigentliche Hebel liegt für uns aber noch an einer anderen Stelle: Museen sind Orte, an denen Menschen Zukunft verhandeln. Sie bewahren kulturelles Erbe, schaffen Orientierung und bringen Menschen miteinander ins Gespräch. Wenn Museen selbst glaubwürdig nachhaltig handeln, können sie diese Rolle noch stärker wahrnehmen. Sie werden zu Vorbildern, zeigen, dass Veränderung möglich ist, und machen Nachhaltigkeit für Besucher:innen erlebbar. Über die vielen Menschen, die Museen jährlich erreichen, entsteht so eine Wirkung, die weit über die eigene Organisation hinausgeht. Die Zertifizierung soll genau dabei unterstützen: Nachhaltigkeit nicht als Einzelmaßnahme zu verstehen, sondern als Teil einer zukunftsfähigen Museumsarbeit. Je mehr Museen diesen Weg gehen, desto größer kann auch der Beitrag des Kulturbereichs zu Klimaschutz, Resilienz und einer nachhaltigen gesellschaftlichen Entwicklung werden. DIE GRÖSSTE HERAUSFORDERUNG Die größte Herausforderung war es, einen Standard zu entwickeln, der ambitioniert genug ist, um echte Veränderungen anzustoßen, gleichzeitig aber für die sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen deutscher Museen praktikabel bleibt. Die Pilotphase war dafür sehr wichtig. Gemeinsam mit den beteiligten Museen konnten wir Kriterien testen, Rückmeldungen aufnehmen und den Standard so weiterentwickeln, dass er sowohl anspruchsvoll als auch umsetzbar ist. DIE GRÖSSTE LERNERFAHRUNG Nachhaltige Veränderung entsteht nicht allein durch gute Konzepte, sondern vor allem durch Zusammenarbeit. Die besten Lösungen entstanden im Austausch zwischen Museen, Nachhaltigkeitsexpert:innen und den Pilothäusern. Wir haben gelernt, dass gemeinsames Lernen, offene Diskussionen und gegenseitige Unterstützung wichtige Erfolgsfaktoren für Transformation sind. WAS AM MEISTEN SPASS GEMACHT HAT Die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Museen, die hitzigen Diskussionen und schlussendlich das Ergebnis waren besonders motivierend. Es war spannend zu sehen, wie unterschiedliche Perspektiven in die Entwicklung eingeflossen sind und wie sich im Laufe der Erarbeitung des Standards ein gemeinsames Verständnis von nachhaltiger Museumsarbeit entwickelt hat. Beeindruckend war auch die große Bereitschaft der Museen, sich aktiv einzubringen. Trotz knapper Budgets, hoher Arbeitsbelastung und oft begrenzter personeller Ressourcen war das Interesse an dem Thema enorm. Die Beteiligung hat gezeigt, wie groß der Wunsch im Museumssektor ist, Verantwortung für eine nachhaltige Zukunft zu übernehmen und selbst Teil der Transformation zu sein. Diese Offenheit, das Engagement und die Begeisterung für Veränderung waren für uns eine der schönsten Erfahrungen des gesamten Projekts und machen Mut für die weiteren Schritte auf dem Weg zu einem nachhaltigeren Museumssektor. Zum Projektsteckbrief WAS HAT DEN MUT GEGEBEN, ZU STARTEN? Der Mut kam aus der Überzeugung, dass Nachhaltigkeit dann erfolgreich wird, wenn sie Teil des Alltags und der Organisationskultur wird. Gemeinsam mit engagierten Museumsmitarbeiter:innen, Expert:innen und Pilotmuseen haben wir deshalb den Schritt gewagt, erstmals einen bundesweiten Nachhaltigkeitsstandard für Museen zu entwickeln. Dabei war uns wichtig, hohe Ansprüche mit der Realität unterschiedlicher Museen in Einklang zu bringen. DAS ERGEBNIS Zertifizierung: Entstanden ist eine bundesweite, museumsspezifische Nachhaltigkeitszertifizierung mit einem umfangreichen Kriterienkatalog aus Muss- und Soll-Kriterien. Standard: Der Standard umfasst neun Handlungsfelder und unterstützt Museen dabei, Nachhaltigkeit strategisch, ökologisch, sozial und wirtschaftlich in ihre Arbeitsprozesse zu integrieren. Pilotphase und Prüfung: Die Kriterien wurden gemeinsam mit Pilotmuseen erprobt und weiterentwickelt. Heute werden sie von der DEKRA unabhängig geprüft. DIE WIRKUNG „Ausgezeichnet nachhaltig!“ hilft Museen dabei, nachhaltiger zu wirtschaften, Energie zu sparen oder Nachhaltigkeit besser in ihren Arbeitsalltag zu integrieren. Der eigentliche Hebel liegt für uns aber noch an einer anderen Stelle: Museen sind Orte, an denen Menschen Zukunft verhandeln. Sie bewahren kulturelles Erbe, schaffen Orientierung und bringen Menschen miteinander ins Gespräch. Wenn Museen selbst glaubwürdig nachhaltig handeln, können sie diese Rolle noch stärker wahrnehmen. Sie werden zu Vorbildern, zeigen, dass Veränderung möglich ist, und machen Nachhaltigkeit für Besucher:innen erlebbar. Über die vielen Menschen, die Museen jährlich erreichen, entsteht so eine Wirkung, die weit über die eigene Organisation hinausgeht. Die Zertifizierung soll genau dabei unterstützen: Nachhaltigkeit nicht als Einzelmaßnahme zu verstehen, sondern als Teil einer zukunftsfähigen Museumsarbeit. Je mehr Museen diesen Weg gehen, desto größer kann auch der Beitrag des Kulturbereichs zu Klimaschutz, Resilienz und einer nachhaltigen gesellschaftlichen Entwicklung werden. DIE GRÖSSTE HERAUSFORDERUNG Die größte Herausforderung war es, einen Standard zu entwickeln, der ambitioniert genug ist, um echte Veränderungen anzustoßen, gleichzeitig aber für die sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen deutscher Museen praktikabel bleibt. Die Pilotphase war dafür sehr wichtig. Gemeinsam mit den beteiligten Museen konnten wir Kriterien testen, Rückmeldungen aufnehmen und den Standard so weiterentwickeln, dass er sowohl anspruchsvoll als auch umsetzbar ist. DIE GRÖSSTE LERNERFAHRUNG Nachhaltige Veränderung entsteht nicht allein durch gute Konzepte, sondern vor allem durch Zusammenarbeit. Die besten Lösungen entstanden im Austausch zwischen Museen, Nachhaltigkeitsexpert:innen und den Pilothäusern. Wir haben gelernt, dass gemeinsames Lernen, offene Diskussionen und gegenseitige Unterstützung wichtige Erfolgsfaktoren für Transformation sind. WAS AM MEISTEN SPASS GEMACHT HAT Die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Museen, die hitzigen Diskussionen und schlussendlich das Ergebnis waren besonders motivierend. Es war spannend zu sehen, wie unterschiedliche Perspektiven in die Entwicklung eingeflossen sind und wie sich im Laufe der Erarbeitung des Standards ein gemeinsames Verständnis von nachhaltiger Museumsarbeit entwickelt hat. Beeindruckend war auch die große Bereitschaft der Museen, sich aktiv einzubringen. Trotz knapper Budgets, hoher Arbeitsbelastung und oft begrenzter personeller Ressourcen war das Interesse an dem Thema enorm. Die Beteiligung hat gezeigt, wie groß der Wunsch im Museumssektor ist, Verantwortung für eine nachhaltige Zukunft zu übernehmen und selbst Teil der Transformation zu sein. Diese Offenheit, das Engagement und die Begeisterung für Veränderung waren für uns eine der schönsten Erfahrungen des gesamten Projekts und machen Mut für die weiteren Schritte auf dem Weg zu einem nachhaltigeren Museumssektor. Zum Projektsteckbrief