Lernen

MODUL
Green Teams effektiv – Wie messen wir unsere Wirksamkeit?

In dieser dreiteiligen Workshopreihe mit Mevlida Velagic und Tim Riedel lernt ihr, wie ihr eure Wirksamkeit – und die eurer Maßnahmen und Projekte – sinnvoll einschätzen könnt. Egal ob ihr in einem Green Team oder als Nachhaltigkeitsmanager*in aktiv seid. Dabei geht es uns darum:

  • Green Teams innerhalb der eigenen Organisation zur Frage des Ambitionsniveaus in Sachen Nachhaltigkeit sprechfähig machen.
  • Green Teams aufzuzeigen, wo sie überall wirksam sind, und sie dadurch in ihrer Arbeit zu motivieren und ermächtigen.
  • Green Teams zu ermutigen zum Paradigmenwechsel auch über die etablierten Nachhaltigkeitsstandards hinaus.
  • Green Teams Instrumente und Handlungsimpulse an die Hand geben, um in der eigenen Organisation transformativ wirken zu können.

Skripte

Modul I

Ein Navigationsworkshop zu Beginn der Wirksamkeitsreise

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Modul II & III

Wie messen wir unsere Wirksamkeit?

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Microlearnings

Microlearning I

Nachhaltigkeitsframeworks

Microlearning II

Das Donut-Konzept nach Kate Raworth

Microlearning III

Unser Handabdruck – Wie wir das Gesamtsystem beeinflussen können

Microlearning IV

Die 12 Hebel zur Systemveränderung nach Donella Meadows

Modul I 

Wie wirksam sind unsere Nachhaltigkeitsmaßnahmen und -projekte? Ein Navigationsworkshop zu Beginn der Wirksamkeitsreise

Als Green Team wollen wir uns in diesem ersten Schritt zunächst anhand der üblichen Standards und Rahmenwerke im Nachhaltigkeitsreporting verorten. Dafür schauen wir uns die bekanntesten Modelle und Instrumente an: 

  • EU CSRD Berichtspflichten
  • Science Based Targets Initiative (SBTi) & Net Zero
  • UN Sustainable Development Goals (SDGs)
  • Greenhouse Gas Protokolle

Auf alle der in diesen Standards beschriebenen Zieldimensionen können wir als Greenteam und als Organisation positiv oder negativ einwirken:

I. Mit unseren Geschäftsmodellen (Was verkaufen wir?)
II. In unseren Kernprozessen (Wie stellen wir her, was wir verkaufen?)
III. In unserem Arbeitsumfeld sowie durch den Aufbau von relevantem Wissen und Kompetenzen.

Entsprechend ordnen wir dann exemplarisch einzelne konkrete Maßnahmen und Projekte eures Green Teams (oder eures Arbeitgebers) einer mit diesen Standards und den drei benannten Ebenen online (auf MURAL) visualisierten Matrix zu.

So gewinnen wir erste Klarheit darüber, wo wir stehen – und legen die Grundlage, um in Workshop 2 weitere Maßstäbe für unsere Wirksamkeit zu erproben. 

Modul II 

Planetare Grenzen, das Donut – Konzept, Nachhaltig vs. Regenerativ, das Gesamtsystem und die Gemeinwohlökonomie. In diesem Modul weiten wir den Blick, wie wir einen eigenen Maßstab für unsere Wirksamkeit „nach außen“ entwickeln können.

Während wir uns im ersten Workshop mit den am weitesten verbreiteten Klima- und Nachhaltigkeitsstandards befasst haben (und wie wir uns hier verorten), geht es in diesem Workshop darum, diese Standards zu vertiefen (woran erkennen wir den Unterschied zwischen “grün”, nachhaltig, und regenerativ?) und zu erweitern.

Neu dabei ist hier auch die Ebene des Gesamtsystems (an vielen Stellen auch “Handabdruck” genannt): wie tragen wir durch unser “nicht-stoffliches Handeln”, also zB durch unsere Kommunikation, unser Geld, oder unser politisches Einwirken dazu bei, dass sich die Strukturen des Gesamtsystems veränden?

Auch hier verankern wir anschließend wieder unsere eigenen Projekte und Maßnahmen auf der entsprechend erweiterten MATRIX auf unserem MURAL Board.

Modul III 

Wie ändern wir Systeme? Konzepte und Instrumente, wie wir als Green Team unser „Standing“ und unsere Wirksamkeit innerhalb der eigenen Organisation messen und verbessern können.

Donella Meadows hat uns in ihrem Buch „Thinking in Systems“ mit ihrer Darstellung von „12 Hebelpunkten zur Systemveränderung“ ein sehr gut geeignetes Modell an die Hand gegeben, um die Wirksamkeit von Green Teams „nach innen“, also in ihre eigene Organisation zu messen und zu bewerten.

In diesem Modul beschäftigen wir uns darum als letzter Wirkungsebene für Green Teams mit dem Internen Steuerungsystem, also mit der Frage, wie bei eurem Arbeitgeber Entscheidungen getroffen werden, welche Strukturen, Modelle und Narrative dafür handlungsleitend sind, und wie ihr diese am besten beeinflussen könnt. Dabei orientieren wir uns an dem Modell von Donella Meadows und ordnen ein letztes Mal einzelne Aktivitäten und Projekte der Green Teams den unterschiedlichen Hebelpunkten zu.

Zum Abschluss des Moduls und der Workshopreihe stellen wir euch einen Satz an von uns kuratierten Fragen zu allen fünf Wirkungsebenen vor: I. Gesamtsystem (Wie ändern wir die Strukturen außerhalb unserer Organisation?); II. Arbeitsumfeld und Wissensaufbau; III. Kernprozesse (Wie stellen wir her, was wir verkaufen?); IV. Geschäftsmodelle (Was verkaufen wir?), sowie V. Interne Steuerung (Warum tun wir, was wir tun?). Dies könnt ihr dann “drag & drop” zu eurem ganz persönlichen Fragebogen zusammenstellen, mit dem ihr anschließend intern weiterarbeiten könnt.

Quelle Grafik