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FAHRRADFREUNDLICHES UNTERNEHMEN

Green Team: Arbeitsgruppe Fahrradfreundliches Unternehmen (Teil des Netzwerk Nachhaltigkeit)
Unternehmen: Schindler Deutschland

Die Zertifizierung „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ durch den ADFC unterstützt Unternehmen dabei, fahrradfreundliche Strukturen sichtbar und wirksam zu gestalten. Sie stärkt Nachhaltigkeit, Gesundheit, Arbeitgeberattraktivität und spart langfristig Kosten.

Zertifizierungsprozess:

  1. Selbsttest zur Standortbestimmung
  2. Audit-Anmeldung beim ADFC
  3. Zertifizierung mit Beratungsangebot und Empfehlungen

Die Zertifizierung ist drei Jahre gültig und kann erneuert werden. Unternehmen wählen individuell passende Maßnahmen aus und werden bei erfolgreicher Zertifizierung auf der offiziellen Website als positives Beispiel gelistet: fahrradfreundlicher-arbeitgeber.de

Mehr über das Projekt

DAS ERGEBNIS

Das Projekt hat konkrete und nachhaltige Verbesserungen für fahrradnutzende Mitarbeitende bei Schindler erzielt:

  • Offizielle ADFC-Zertifizierung mehrerer Standorte als „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“
  • Engagiertes Kernteam, das das Thema Fahrradfahren strategisch und operativ vorantreibt
  • Reparaturmöglichkeiten vor Ort zur schnellen Hilfe bei Pannen
  • Diensträder zur Nutzung für Arbeitswege und Dienstfahrten
  • Feste Ansprechpartner:innen rund ums Thema Fahrrad sowie ein regelmäßiger Fahrrad-Newsletter
  • Radevents wie die „Tour de Schindler“ sowie die Teilnahme an den Cyclassics, an Triathlons und an lokalen Radtouren
  • Mobilitätsumfrage mit anschließender Auswertung zur Bedarfsanalyse: In zwei aufeinanderfolgenden Jahren nahmen jeweils über 1000 Mitarbeitende teil.
  • Enge Zusammenarbeit mit der Mobilitätsabteilung zur strategischen Weiterentwicklung
  • Rabatte für Mitarbeitende auf Fahrradzubehör und Services
  • Umgestaltung der Infrastruktur: bessere Abstellmöglichkeiten, Zugänge und Ausstattung für Radfahrende

DIE WIRKUNG

Durch das Projekt „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ hat sich die Organisation spürbar verändert. Das Bewusstsein für das Fahrrad als gesundes und nachhaltiges Verkehrsmittel ist gewachsen – sowohl im Alltag als auch im betrieblichen Kontext. Die interne Kommunikation wurde gestärkt, unter anderem durch Werbung für Diensträder und regelmäßige Fahrrad-Newsletter.

Die regionale Vernetzung mit den unterschiedlichen Standorten sowie die Durchführung beziehungsweise Unterstützung von Events wie der „Tour de Schindler“ und die Teilnahme an den Cyclassics Hamburg haben das Gemeinschaftsgefühl gefördert. Weitere Standorte sind diesem Beispiel gefolgt und haben sich entweder bereits zertifizieren lassen oder befinden sich aktuell in der Zertifizierungsphase. Dieses Echo innerhalb des Unternehmens zeigt, dass das Engagement Wirkung zeigt und andere inspiriert.

Insgesamt hat die Radgruppe das Thema Fahrrad fest in der Unternehmenskultur verankert und einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität geleistet. Darüber hinaus ist das Projekt ein Ausdruck von Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden, stärkt das Gemeinschaftsgefühl im Unternehmen und positioniert Schindler als zukunftsorientierten und attraktiven Arbeitgeber.

Mehr dazu auf LinkedIn: Beitrag zum Projekt und Beitrag des ADFC

DIE GRÖSSTE HERAUSFORDERUNG

Die größte Herausforderung im Projekt war, über einen längeren Zeitraum hinweg kontinuierlich am Thema dranzubleiben – und das in ehrenamtlicher Funktion neben dem regulären Arbeitsalltag. Es brauchte viel Geduld, Ausdauer und ein gutes Zeitmanagement, um Ideen nicht nur zu entwickeln, sondern auch umzusetzen und langfristig zu verankern.

DIE GRÖSSTE LERNERFAHRUNG

Die größte Lernerfahrung im Projekt war, wie entscheidend es ist, die richtigen Stakeholder im Unternehmen zu finden und frühzeitig einzubinden. Nur mit den passenden Ansprechpartner:innen, die sowohl fachlich zuständig als auch offen für neue Ideen sind, lassen sich nachhaltige Veränderungen anstoßen und umsetzen.

WAS AM MEISTEN SPASS GEMACHT HAT

Was uns bei diesem Projekt am meisten Spaß gemacht hat, war die Kombination aus Eigeninitiative, positiver Resonanz und sichtbarem Impact. Besonders motivierend waren die selbstorganisierten Radtouren, bei denen Kolleg:innen gemeinsam unterwegs waren und das Thema Fahrrad erlebbar wurde. Ein echtes Highlight war der enorm gute Rücklauf bei der Mobilitätsumfrage. Das zeigt, wie groß das Interesse und die Bereitschaft zur Mitgestaltung sind. Besonders stolz sind wir auch darauf, dass unser Engagement Wirkung zeigt und andere inspiriert.

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